Wie weiß ich, was ich fühle? Und was nutzt mir das?

 

smiley 2979107 1920 kleinIm Zeitalter der Emojis fällt es dir sicher leicht, jedem der lustigen oder betrübten Gesichter das entsprechende Gefühl zuzuordnen. Doch könntest du das auch bei dir selbst? Wenn du beispielsweise an deine letzte Woche denkst, könntest du deine Stimmung immer eindeutig diesen Emojis (glücklich, traurig, ängstlich, wütend) zuordnen?Gefühle

Falls dir das Schwierigkeiten bereitet: Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Viele achten selten auf ihre aktuelle Stimmung, da sie ihre Gefühle im Alltag als Zeit und Energie raubend empfinden. Gerade, wer häufig mit Menschen in ausgeprägten emotionalen Zuständen zu tun hat, schützt sich oft unbewusst davor, selbst in diesen Zustand zu geraten, indem er/sie besonders sachlich und rational agiert. Außerdem gibt es Situationen, in denen es sich „nicht gehört“, Gefühle offen zu zeigen. Die meisten von uns haben daher mindestens in einem Bereich ihres Lebens verlernt, auf ihre Gefühle zu achten. Aber Vorsicht: Deine Gefühle sind dein ganz persönlicher Zugang zur Welt. Durch sie erfährst du, was du willst, was dir nicht gefällt und wann es an der Zeit ist, etwas zu ändern. Diesen Zugang kannst du nicht abstellen.

Aber du kannst deine Gefühle ignorieren. Mit dem Ergebnis, dass du deine eigenen Bedürfnisse ignorierst. Und wenn du deine Bedürfnisse über längere Zeit missachtest, kann dich das unglücklich und sogar krank machen. Es heißt nicht von ungefähr „folge deinem Herzen“ oder „hör auf dein Bauchgefühl“. Dein Körper fühlt weiter, auch, wenn dein Geist die Zeichen übersieht. Wenn du nicht mehr auf dich hörst, also selbst nicht mehr weißt, was du willst, wie kannst du dich da um die Erfüllung deiner Bedürfnisse kümmern? Und wie gestaltet sich das Zusammenleben mit anderen? Wenn du deine eigenen Gefühle nicht kennst, wie erkennst du dann, was deine Mitmenschen fühlen? Empathie ist in zwischenmenschlicher Kommunikation sehr wichtig. Wer fühlt, kann auch mitfühlen.

Deshalb möchte ich dir in diesem Blog zeigen, wie du dich Schritt für Schritt wieder mit deinen Gefühlen und Bedürfnissen vertraut machen kannst. Du erfährst, wie du sie erkennst und was sie dir sagen möchten. Dies ist der erste Schritt beim Erreichen deiner Ziele und für ein harmonisches Miteinander mit anderen Menschen.

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Zuckerbrot und Peitsche? – Oder: Wie du Lob und Kritik positiv umsetzen und weitergeben kannst

 

opposites 489521 1920 kleinWenn wir gelobt werden, blühen wir auf, wenn wir kritisiert werden, fühlen wir uns wie Versager. Ist das wirklich immer so? Neulich hielt ich in der Arbeit einen Schulungsvortrag. Im Anschluss bekam ich ein Feedback, in dem Elemente gelobt wurden, die den Teilnehmern gut gefallen hatten, aber auch Kritikpunkte, die ich verbessern könnte. Eigentlich gehöre ich eher zu den Menschen, die Lob gerne mal „überhören“ und sich Kritik dafür etwas zu sehr zu Herzen nehmen. In diesem Fall merkte ich jedoch, dass ich das Lob annehmen konnte und die Kritik als Anregung verstand, das, was gelobt wurde, noch zu verbessern. Am Ende stellte ich erstaunt fest: Ich bin total motiviert!

Unser Beruf nimmt allein schon aus Zeitgründen einen hohen Stellenwert in unserem Leben ein. Gefällt er uns nicht, haben wir zwar in unserer Freizeit die Möglichkeit, einen positiven Ausgleich zu schaffen. Doch auf Dauer kostet es viel Energie, sich täglich aus dem angenehmen Privatleben in einen ungeliebten Job zu quälen. Ein motivierter Zustand, wie ich ihn nach meinem Feedback erlebt habe, kann deshalb dazu beitragen, dass man seine Arbeit nicht nur erträgt oder die Zeit dort „absitzt“, sondern darin aufgeht, so dass man sowohl im Privaten wie auch im Beruf inspiriert wird und sich nach seinen Wünschen ausleben kann. Deshalb stellte sich mir die Frage: Wie haben die das mit diesem Feedback erreicht?

In diesem Blogpost möchte ich ergründen, was Lob und Kritik in uns bewirken können und auf welche Weise du sie auch selbst anbringen kannst, um andere anzuspornen und weiterzubringen. Das richtige Gleichgewicht von Lob und Kritik kann verschiedenste Bereiche deines Lebens positiv beeinflussen und dir deinen Alltag merklich erleichtern.

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Reist du schon oder vergleichst du noch? – Warum der „perfekte Urlaub“ gar nicht so perfekt sein muss

 

woman 570883 1920 kleinKennst du das? Dein Urlaub rückt näher und damit auch die Vorfreude auf eine tolle Zeit abseits deines Alltags. Um diese Freude noch zu steigern und dich schon mal in deine Ferien zu träumen, setzt du dich an deinen PC und fängst an, Reiseziele und Angebote zu checken. Nach und nach tauchst du ein in eine Flut von Bildern, eines traumhafter als das andere, ein Hotel verspricht mehr als das andere und zu einem noch besseren Preis. Erst kannst du dein Glück kaum fassen. Doch dann überkommen dich Zweifel… Was, wenn du dich für das falsche Angebot entscheidest? Vielleicht übersiehst du irgendwo das Kleingedruckte? Oder das Hotel sieht in Wirklichkeit ganz anders aus?

Du wirst pingeliger, durchstöberst die Bewertungen – dem einen war der Pool zu mickrig, die andere fand die Matratzen zu durchgelegen oder das Essen zu mittelmäßig – und plötzlich scheint es überhaupt kein annehmbares Angebot oder Reiseziel mehr zu geben. Den einen Ort, an dem wirklich alles passt, kannst du einfach nicht finden… Pünktlich zur Urlaubszeit möchte ich mich dem Phänomen widmen, wie du dich auf der Suche nach der absolut perfekten Lösung daran hinderst, dein Leben einfach mal zu genießen. Und ich möchte nach Möglichkeiten suchen, wie du doch noch glücklich mit deinen Entscheidungen werden kannst.

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Wie du auch MIT deinen negativen Gefühlen glücklich sein kannst

 

comic3Was sind für dich negative Gefühle? Die meisten verbinden damit Emotionen, die unangenehm oder schmerzhaft sind. Oder auch solche, die unerwünschte körperliche Reaktionen hervorrufen, wie Trauer, Wut oder Angst. Viele tendieren auch dazu, seelisches Wohlbefinden mit der Abwesenheit dieser Gefühle gleichzusetzen und entwickeln die unterschiedlichsten Strategien, um sich ihnen nicht stellen zu müssen. Dabei übersehen sie jedoch, dass jedes Gefühl auch eine sinnvolle, ganz natürliche Funktion für uns hat.

Wie schon in meinem letzten Blogpost zum Thema Positiv Denken erwähnt, kann es Gefahren bergen, zugunsten einer scheinbar glücklicheren Einstellung unangenehme Emotionen einfach wegzudrängen, statt ihnen auf den Grund zu gehen. Sowohl persönlich als auch in meiner Arbeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich seelisches Wohlbefinden vor allem darauf gründet, dass alle Emotionen ihren Raum bekommen. Aus diesem Grund möchte ich euch, ergänzend zum März-Blogpost, zeigen, warum es für uns doch gut sein kann, „negative“ Gefühle zu haben.

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Warum „positiv Denken“ dein Leben noch nicht verändert hat!

Postivi denken„Jeder ist seines Glückes Schmied“ hat es früher geheißen. Dieses Sprichwort wurde ca. 300 Jahr v. Chr. verfasst und bedeutet: Jeder ist selbst dafür verantwortlich, dass er glücklich wird. Spätestens ab den 2000er Jahren, wurde es dann Trend, seine Wünsche zu visualisieren und alles, was man will, einfach beim Universum zu bestellen. Dadurch kehrte sich der Spruch allmählich ins Gegenteil: Bei dir läuft es nicht so? Du bist unglücklich? Dann hast du einfach nicht die richtige Einstellung!

Heutzutage scheint jeder seines Unglückes Schmied zu sein, der zu negativ denkt. Doch bist du wirklich gleich ein Versager, weil sich dein Leben trotz positiven Denkens noch nicht ins Bessere gewendet hat? Kann es so einfach sein? In diesem Blogpost möchte ich der Idee des positiven Denkens auf den Grund gehen. Wann nützt es wirklich? Wie komme ich da hin? Und vorab schon mal: Du bist natürlich nicht sofort ein Versager, weil das positive Denken dich noch nicht glücklich und erfolgreich gemacht hat. Wäre es so einfach, wären wir längst umgeben von Menschen, die nur das Beste von Steve Jobs und dem Dalai-Lama in sich vereinen.

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